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Kanäle, Regions & Scopes
Mit zunehmender Größe des MeshCore-Netzwerks wird es immer wichtiger, Funkverkehr dort zu halten, wo er tatsächlich benötigt wird.
Eine Nachricht für Wien muss normalerweise nicht durch ganz Österreich weitergeleitet werden. Ein Test aus Niederösterreich muss nicht automatisch ganz Österreich erreichen. Genau dafür verwendet MeshCore Regions bzw. Scopes.
Das Ziel von Scoping ist nicht, Kommunikation einzuschränken, sondern das verfügbare Funknetz effizienter zu nutzen:
- weniger unnötige Airtime
- weniger unnötige Weiterleitungen
- weniger Belastung weit entfernter Repeater
- bessere Skalierbarkeit bei wachsender Teilnehmerzahl
Die nachfolgenden Befehle beziehen sich ausschließlich auf die Verwendung der CLI (Command Line Interface) eingaben. Hier wird aktuell NICHT das Meshcore-GUI (iOS/Android APP) erklärt.
Die wichtigste Grundregel lautet: So groß wie notwendig, aber so lokal wie sinnvoll.
Versionshinweis: Region-Namen seit Firmware 1.12
Für Firmware 1.12 und neuer werden Public Regions in der MeshCore-GUI und in der Repeater-CLI ohne führendes # geschrieben.
Das Prinzip in 30 Sekunden
Für Neueinsteiger reicht zunächst dieses Modell:
CHANNEL = In welcher Gruppe schreibe ich? SCOPE = Für welches geografische Gebiet soll die Nachricht verteilt werden? REGION AM REPEATER = Welche gescopten Nachrichten leitet dieser Repeater weiter?
Beispiel für den österreichweiten Channel:
Channel: #austria Scope: at
Auf dem Repeater heißt die dazugehörige Public Region:
at
Damit ergibt sich:
#austria
|
+--> Scope: at
|
+--> Repeater mit Public Region at
Wichtig: Unsere Schreibweise auf dieser Seite
Hashtag-Channels und Public Regions werden bewusst unterschiedlich geschrieben:
| Bedeutung | Schreibweise auf dieser Seite | Beispiel |
|---|---|---|
| Hashtag-Channel | immer mit # | #austria |
| Scope | ohne # | at |
| Public Region in der Repeater-CLI | ohne # | at |
| kein Scope / unscoped | * | * |
Wenn wir schreiben:
Channel: #vienna Scope: at-w
ist #vienna der Channel. at-w ist zugleich Scope und Name der Public Region auf dem Repeater.
Channel und Scope sind nicht dasselbe
Ein Channel ist die Kommunikationsgruppe.
Beispiele:
#austria #vienna #noe #ooe #inn-salzach #english #test #bot
Der Scope bestimmt dagegen, in welchem geografischen Bereich eine Nachricht sinnvoll weitergeleitet werden soll.
Beispiel:
#austria Scope: at
Ein lokaler Wiener Channel verwendet dagegen:
#vienna Scope: at-w
Was ist eine Region?
Eine Region ist eine hierarchisch organisierte geografische Kennzeichnung.
Auf einem Repeater können beispielsweise folgende Public Regions hinterlegt sein:
* europe at at-ost at-w
Der Repeater entscheidet anhand seiner konfigurierten Regions und Flood-Berechtigungen, welche gescopten Flood-Pakete er weiterleiten darf.
Was bedeutet das F in der Regions-Ausgabe?
Der Befehl:
region
zeigt die Regions-Hierarchie und deren Flood-Status an.
Beispielsweise:
*^ F
europe F
at F
at-ost F
at-w F
Das F bedeutet, dass Flooding für diese Region erlaubt ist.
Das ist besonders wichtig für die Konfiguration:
Neu mit region put angelegte Regions sind bereits standardmäßig für Flooding freigegeben.
Wenn nach:
region put at-w at-ost
die Antwort:
OK - (flood allowed)
erscheint, ist ein zusätzliches:
nicht notwendig.
Dasselbe gilt für alle weiteren mit region put neu erzeugten Regions.
region allowf wird daher hauptsächlich benötigt, wenn:
- eine bereits vorhandene Region aktuell gesperrt ist,
- eine zuvor mit
region denyfdeaktivierte Region wieder freigegeben werden soll, - oder der Wildcard-Eintrag
*gezielt für ungescopte Pakete aktiviert werden soll.
Was ist ein Scope?
Der Scope ist die Region, die für eine Nachricht bzw. einen Channel verwendet wird.
Wenn wir schreiben:
Scope: at-w
meinen wir die öffentliche MeshCore-Region:
at-w
Was bedeutet * ?
* ist ein Sonderfall.
Der Wildcard-Eintrag:
*
steuert insbesondere den Umgang mit Flood-Paketen ohne Region Transport Code, also mit ungescopten Paketen.
Beispiel:
region allowf *
bedeutet:
Ungescopte Flood-Pakete dürfen weitergeleitet werden.
Dagegen:
region denyf *
bedeutet:
Ungescopte Flood-Pakete werden verworfen.
Wichtig:
Wenn die Ausgabe von:
region
bereits beispielsweise:
*^ F
zeigt, ist auch:
region allowf *
bereits nicht mehr notwendig.
Wir empfehlen daher grundsätzlich:
Zuerst region ansehen und nur Flood-Berechtigungen ändern, die tatsächlich geändert werden müssen.
Warum brauchen wir Scopes?
Ohne Scoping könnte beispielsweise eine lokale Wiener Nachricht über immer weitere Repeater verbreitet werden:
Wien
|
+--> Niederösterreich
|
+--> Oberösterreich
|
+--> Salzburg
|
+--> Tirol
|
+--> ...
Für eine lokale Nachricht ist das meistens unnötig.
Mit:
Scope: at-w
kann die Kommunikation auf die dafür vorgesehene Infrastruktur beschränkt werden.
Unsere österreichische Top-down-Struktur
GLOBAL / UNSCOPED
*
|
+-- europe
|
+-- at
|
+-- at-ost
| |
| +-- at-w
| +-- at-noe
| +-- at-bgld
|
+-- at-sued
| |
| +-- at-stmk
| +-- at-ktn
|
+-- at-west
|
+-- at-ooe
+-- at-sbg
+-- at-t
+-- at-vbg
Die Public Regions auf dem Repeater lauten:
europe at at-ost at-sued at-west at-w at-noe at-bgld at-stmk at-ktn at-ooe at-sbg at-t at-vbg
Ebenen
Global / unscoped
*
Für Flood-Pakete ohne Region Transport Code.
Europa
Scope:
europe
Public Region:
europe
Für länderübergreifende Kommunikation.
Österreich
Scope:
at
Public Region:
at
Für österreichweite Kommunikation.
Großregionen
at-ost at-sued at-west
bzw. auf dem Repeater:
at-ost at-sued at-west
Bundesländer
| Gebiet | Scope | Public Region |
|---|---|---|
| Wien | at-w | at-w |
| Niederösterreich | at-noe | at-noe |
| Burgenland | at-bgld | at-bgld |
| Steiermark | at-stmk | at-stmk |
| Kärnten | at-ktn | at-ktn |
| Oberösterreich | at-ooe | at-ooe |
| Salzburg | at-sbg | at-sbg |
| Tirol | at-t | at-t |
| Vorarlberg | at-vbg | at-vbg |
Bekannte Channels und empfohlene Scopes
| Channel | Verwendung | Empfohlener Scope | Public Region |
|---|---|---|---|
| Public | allgemeiner MeshCore-Standardchannel | kein Scope / unscoped | * |
| #austria | österreichweite allgemeine Kommunikation | at | at |
| #vienna | Wien | at-w | at-w |
| #noe | Niederösterreich | at-noe | at-noe |
| #ooe | Oberösterreich | at-ooe | at-ooe |
| #inn-salzach | Innviertel / Salzburg / regionale Kommunikation | at-west | at-west |
| #english | englischsprachige / internationale Kommunikation | europe | europe |
| #slovakia | grenzüberschreitende Kommunikation Richtung Slowakei | europe | europe |
| #hungary | grenzüberschreitende Kommunikation Richtung Ungarn | europe | europe |
| #czech | grenzüberschreitende Kommunikation Richtung Tschechien | europe | europe |
| #ping | gezielter Reichweiten-/Erreichbarkeitstest | passend zum Testziel | passende Public Region |
| #test | allgemeine technische Tests | nächsthöhere Großregion | z.B. at-ost |
| #bot | Bots und automatisierte Systeme | nächsthöhere Großregion | z.B. at-ost |
| #wetter-simmering | Wetterdienst Wien / Simmering | at-w | at-w |
#austria
Der gemeinsame österreichweite Channel:
#austria
verwendet:
Scope: at
bzw. als Public Region:
at
Regionale Channels
Wien
Channel: #vienna Scope: at-w Public Region: at-w
Niederösterreich
Channel: #noe Scope: at-noe Public Region: at-noe
Oberösterreich
Channel: #ooe Scope: at-ooe Public Region: at-ooe
Sonderfall #inn-salzach
#inn-salzach deckt einen größeren Bereich im Westen Österreichs ab.
Empfehlung:
Channel: #inn-salzach Scope: at-west Public Region: at-west
#english und Nachbarland-Channels
Für:
#english #slovakia #hungary #czech
empfehlen wir derzeit:
Scope: europe Public Region: europe
Sollten künftig abgestimmte nationale oder grenzüberschreitende Regions-Strukturen existieren, kann diese Empfehlung entsprechend angepasst werden.
Sonderregel für #test und #bot
#test und #bot verwenden bewusst nicht den lokalen Bundesland-Scope, sondern die direkt darüberliegende österreichische Großregion.
| Standort | Lokaler Scope | Scope für #test / #bot | Public Region |
|---|---|---|---|
| Wien | at-w | at-ost | at-ost |
| Niederösterreich | at-noe | at-ost | at-ost |
| Burgenland | at-bgld | at-ost | at-ost |
| Steiermark | at-stmk | at-sued | at-sued |
| Kärnten | at-ktn | at-sued | at-sued |
| Oberösterreich | at-ooe | at-west | at-west |
| Salzburg | at-sbg | at-west | at-west |
| Tirol | at-t | at-west | at-west |
| Vorarlberg | at-vbg | at-west | at-west |
Beispiel Wien:
#vienna Scope: at-w #test Scope: at-ost #bot Scope: at-ost
#ping
Der Scope von #ping richtet sich danach, welcher Bereich tatsächlich getestet werden soll.
lokal Wien -> at-w Ostösterreich -> at-ost Österreich -> at
#wetter-simmering
Channel: #wetter-simmering Scope: at-w Public Region: at-w
Welchen Scope verwende ich?
Lokaler / Bundesland-Channel?
|
+--> lokaler Scope
#test oder #bot?
|
+--> nächsthöhere Großregion
Mehrere Bundesländer einer Großregion?
|
+--> at-ost / at-sued / at-west
Ganz Österreich?
|
+--> at
Länderübergreifend?
|
+--> europe
Repeater konfigurieren
Für die Konfiguration gibt es zwei relevante Möglichkeiten:
- lokal über USB und die Console von
flasher.meshcore.io - nachträglich über die Remote Command Line eines Repeaters
Ganz wichtig: region put erlaubt Flooding bereits automatisch
Dieser Punkt ist für eine möglichst einfache Konfiguration besonders wichtig.
Die aktuelle MeshCore-CLI legt neue Regions mit:
region put
standardmäßig bereits als flood-allowed an.
Beispiel:
region put europe
Antwort:
OK - (flood allowed)
Damit ist keine weitere Freigabe erforderlich.
Dasselbe gilt beispielsweise für:
region put at europe region put at-ost at region put at-w at-ost
Wenn diese Befehle erfolgreich waren, ist keine zusätzliche Flood-Freigabe notwendig.
Die früher auf dieser Seite gezeigten Konfigurationsblöcke mit region allowf nach jedem region put waren daher unnötig ausführlich.
Wann brauche ich region allowf wirklich?
region allowf bleibt ein wichtiger Befehl.
Er wird aber nur benötigt, wenn eine Region bereits existiert und aktuell nicht für Flooding freigegeben ist.
Beispiel:
region get at-w
zeigt, dass Flooding gesperrt ist.
Dann:
region allowf at-w region save
Ein weiterer häufiger Anwendungsfall ist der Wildcard-Eintrag:
*
Wenn:
region
kein F beim Wildcard-Eintrag zeigt und ungescopte Pakete weiterhin erlaubt sein sollen:
region allowf * region save
Zeigt region dagegen bereits:
*^ F
ist auch dieser Befehl nicht erforderlich.
Variante 1 – lokal über flasher.meshcore.io
Repeater per USB verbinden und:
https://flasher.meshcore.io
öffnen.
Danach die Console öffnen und den seriellen Port auswählen.
Firmware prüfen
ver
Vorhandene Konfiguration zuerst ansehen
Immer zuerst:
region
Das zeigt die bestehende Regions-Hierarchie und den Flood-Status.
Nur ändern, was tatsächlich geändert werden muss.
Fall A – Repeater besitzt noch keine Regions
Beispiel Wien:
*
└── europe
└── at
└── at-ost
└── at-w
Konfiguration:
region def europe at at-ost at-w
Optional bei entsprechender Funkabdeckung:
region put at-noe at-ost
Danach:
region
Die neuen Regions sollten bereits mit F angezeigt werden.
Wenn alles korrekt ist:
region save
Es sind keine zusätzlichen region allowf #…-Befehle erforderlich.
Fall B – Regions sind bereits vorhanden
Zuerst:
region
Angenommen vorhanden:
*
└── europe
└── at
└── at-ost
└── at-w
Niederösterreich ergänzen:
region put at-noe at-ost
Danach:
region
und:
region save
Einzelne Region prüfen
region get at region get at-ost region get at-w
Flooding explizit wieder erlauben
Nur wenn eine bestehende Region gesperrt ist:
region allowf at-w region save
Flooding einer Region sperren
region denyf at-w region save
Alle erlaubten oder gesperrten Regions anzeigen
Serielle CLI, Firmware 1.12+:
region list allowed
bzw.:
region list denied
Region entfernen
region remove at-noe region save
Child-Regions müssen zuerst entfernt werden.
Alle Regions neu aufbauen
MeshCore besitzt derzeit keinen eigenen:
region reset
oder:
region clear
Befehl.
Soll die Regions-Struktur vollständig neu aufgebaut werden, müssen die bestehenden Regions von unten nach oben entfernt werden.
Beispiel:
europe
└── at
└── at-ost
├── at-w
└── at-noe
Entfernen:
region remove at-w region remove at-noe region remove at-ost region remove at region remove europe
Danach:
region
prüfen.
Wenn nur noch * vorhanden ist, kann die neue Struktur angelegt werden.
Am Ende:
region save
Der Befehl:
erase
ist kein Regions-Reset, sondern ein vollständiger Factory Reset des Nodes und sollte dafür nicht verwendet werden.
Default Scope
Der Default Scope ist die Region, mit der der Repeater seine eigenen Flood-Adverts versieht. Mit region default at werden die eigenen Flood-Adverts mit dem Scope at gesendet. Andere Repeater leiten diese Adverts nur weiter, wenn sie diese Region kennen und dafür Flooding erlauben.
Damit bestimmt der Default Scope vor allem, wie weit der Repeater selbst im Mesh sichtbar wird und wo andere Nodes eine Route zu ihm lernen können. Ein engerer Scope hält seine Adverts regional; ein breiterer Scope macht ihn über einen größeren Bereich sichtbar.
Er beeinflusst nicht, welche fremden oder empfangenen Pakete der Repeater weiterleitet. Dafür sind weiterhin die Regions-Hierarchie und die Flood-Berechtigungen zuständig.
Anzeigen:
region default
Setzen:
region default at
Entfernen:
region default null;
Der Default Scope bestimmt nicht, welche fremden Flood-Pakete weitergeleitet werden.
Beispiel: region default at-ost kann sinnvoll sein, damit die Adverts eines Repeaters in ganz Ostösterreich sichtbar sind. Die Wahl hängt von der gewünschten Erreichbarkeit ab, nicht nur vom exakten Standort.
Ein Default Scope ist daher optional. Ohne Default Scope bleiben eigene Flood-Adverts ungescopt. Soll keine Standardregion gesetzt sein, kann der Wert leer bleiben oder mit region default null entfernt werden.
Schnellkonfiguration mit region def
region def definiert eine Regions-Hierarchie in einer Zeile. Jeder Name wird Child der davor aktuellen Region. Mit | wird nach dem Anlegen wieder zu einer bereits vorhandenen Region zurückgesprungen, um einen weiteren Ast anzulegen.
Für einen neuen Wiener Repeater:
region def europe at at-ost at-w region region save
Das entspricht diesen vier region put-Befehlen, ist aber kürzer. Neue Regions sind auch bei region def standardmäßig flood-erlaubt. Zusätzliche region allowf #…-Befehle sind daher nicht nötig.
Mehrere Child-Regions in einem Ast:
region def europe at at-ost at-w|at-ost at-noe|at-ost at-bgld region region save
Dabei wird at-w unter at-ost angelegt, mit |at-ost wieder dorthin zurückgesprungen und anschließend at-noe bzw. at-bgld angelegt.
Wichtig bei bestehenden Regions: region def löscht keinen vorhandenen Tree. Existiert ein Name bereits, kann dessen Parent aktualisiert werden. Bei einem Fehler bleiben die bis dahin verarbeiteten Änderungen bestehen. Daher immer zuerst region prüfen, nach region def nochmals region kontrollieren und erst dann region save ausführen.
Eine Repeater-Zeile ist auf 160 Zeichen begrenzt. Für größere Bäume mehrere region def-Zeilen verwenden. Jede neue Zeile beginnt wieder bei *; den gemeinsamen Pfad daher erneut ausschreiben.
region load
Für größere Strukturen existiert:
region load
Beispiel:
region load
europe F
at
at-ost
at-w
<Leerzeile beendet die Eingabe>
region save
Bei region load kann das F explizit gesetzt werden. Child-Regions können die Flood-Einstellung des Parents übernehmen.
Der interaktive Aufruf von region load ohne Argument funktioniert nicht sinnvoll über die Remote-CLI.
Variante 2 – Remote-Konfiguration
Wenn Remote Administration eingerichtet ist:
- Repeater auswählen
- Remote Administration öffnen
- Command Line öffnen
Zuerst:
ver region
Dann nur die notwendigen Änderungen durchführen.
Remote – Repeater ohne Regions
Beispiel Wien:
region put europe region put at europe region put at-ost at region put at-w at-ost
Optional:
region put at-noe at-ost
Danach:
region
prüfen.
Wenn die neuen Regions mit F angezeigt werden:
region save
Mehr ist nicht notwendig.
Remote – vorhandene Konfiguration erweitern
region put at-noe at-ost region region save
Remote – vorhandene gesperrte Region wieder aktivieren
Nur wenn erforderlich:
region allowf at-noe region save
Remote – Region sperren
region denyf at-noe region save
Remote – Region entfernen
region remove at-noe region save
Vorsicht mit region denyf *
region denyf * verwirft ungescopte Flood-Pakete.
Vorher sicherstellen:
- benötigte Public Regions sind vorhanden
- Parent-Child-Struktur ist korrekt
- benötigte Regions sind flood-allowed
- angrenzende Repeater unterstützen die benötigten Regions
- gewünschte Kommunikation funktioniert
- Remote-Zugriff funktioniert weiterhin
Wenn:
region
bereits:
*^ F
zeigt, muss region allowf * nicht erneut gesetzt werden.
Ungescopte Pakete begrenzen statt vollständig sperren
Aktuellen Wert anzeigen:
get flood.max.unscoped
Beispielsweise:
set flood.max.unscoped 3
Damit können ungescopte Nachrichten noch lokal weiterlaufen, ohne unnötig weit geflutet zu werden.
Empfohlene Repeater-Konfigurationen
Die folgenden Beispiele sind bewusst minimal gehalten.
Da region put neue Regions bereits flood-allowed anlegt, werden keine redundanten region allowf #…-Befehle mehr verwendet.
Nach jedem Aufbau sollte mit:
region
geprüft werden, ob die benötigten Einträge ein F besitzen.
Wien
region put europe region put at europe region put at-ost at region put at-w at-ost region default at region region save
Optional Niederösterreich & Burgenland:
region def europe at at-ost at-noe|at-ost at-bgld region region save
Niederösterreich
region def europe at at-ost at-noe region default at region region save
Optional Wien & Burgenland:
region def europe at at-ost at-w|at-ost at-bgld region region save
Burgenland
region def europe at at-ost at-bgld region default at region region save
Optional Niederösterreich & Wien:
region def europe at at-ost at-noe|at-ost at-w region region save
Steiermark
region def europe at at-sued at-stmk region default at region region save
Kärnten
region def europe at at-sued at-ktn region default at region region save
Oberösterreich
region def europe at at-west at-ooe region default at region region save
Salzburg
region def europe at at-west at-sbg region default at region region save
Tirol
region def europe at at-west at-t region default at region region save
Vorarlberg
region def europe at at-west at-vbg region default at region region save
Muss jeder Repeater alle Regions besitzen?
Nein.
Ein Repeater soll jene Regions kennen, die aufgrund seines Standortes und seiner Funkabdeckung sinnvoll sind.
Grenzrepeater können mehrere benachbarte lokale Regions besitzen.
Beispiel Wien / Niederösterreich:
at-w at-noe
gemeinsamer Parent:
at-ost
CLI-Kurzreferenz
Firmware:
ver
Regions-Hierarchie:
region
Neue Region:
region put #NAME #PARENT
Wichtig:
region put
legt neue Regions bereits flood-allowed an.
Einzelne Region:
region get #NAME
Bestehende gesperrte Region wieder erlauben:
region allowf #NAME
Region sperren:
region denyf #NAME
Ungescopte Pakete erlauben, falls noch nicht erlaubt:
region allowf *
Region entfernen:
region remove #NAME
Default Scope:
region default #NAME
Default Scope löschen:
region default null
Hierarchie kompakt anlegen:
region def europe at at-ost at-w
Speichern:
region save
Empfohlener Ablauf bei einem neuen Repeater
1. ver 2. region 3. benötigte Regions mit region put anlegen 4. region 5. prüfen, ob die neuen Regions mit F markiert sind 6. nur falls nötig: region allowf ... 7. Default Scope setzen 8. region 9. region save
Empfohlener Ablauf bei einem bestehenden Repeater
1. region 2. bestehende Struktur verstehen 3. nur fehlende Regions mit region put ergänzen 4. region 5. nur gesperrte benötigte Regions mit region allowf aktivieren 6. nicht mehr benötigte Regions bei Bedarf entfernen 7. region 8. region save
Die wichtigsten Regeln
eraseist kein Regions-Reset, sondern ein Factory Reset des gesamten Nodes.AUFPASSEN
Companion:
#austriaist ein Channel (Companion).atschreiben wir auf dieser Seite als Scope (Companion).- daher ist der Kanal
#austriamit dem Scopeatin Verwendung (Companion). - Normale lokale Channels verwenden den lokalen Scope (Companion).
#testund#botverwenden die nächsthöhere Großregion (Companion).#pingverwendet den Scope des tatsächlich getesteten Gebiets (Companion).
Repeater bzw. Repeater Admin Konfiguration im Companion Remote, oder über Serial:
- Die Public Region dazu heißt
at. - Die
region-Ausgabe kann Public Regions je nach Firmware ohne führendes#anzeigen. Fbedeutet, dass Flooding für die betreffende Region erlaubt ist.region putlegt neue Regions bereits standardmäßig flood-allowed an.- Deshalb sind zusätzliche
region allowf #…-Befehle nach erfolgreichenregion put-Befehlen normalerweise überflüssig. region allowfist vor allem für bereits vorhandene, gesperrte Regions oder für*relevant.- Auch
region allowf *ist nur erforderlich, wenn*nicht bereits mitFangezeigt wird. *steuert ungescopte Flood-Pakete und bedeutet nicht einfach „alle Regions“.- Nicht jeder Repeater benötigt alle österreichischen Regions.
- Vor jeder Änderung zuerst
regionausführen. - Nach Änderungen erneut
regionprüfen. - Erst danach
region saveverwenden. - Es gibt keinen eigenen
region reset-Befehl; für einen Neuaufbau werden Regions von unten nach oben mitregion removeentfernt. region loadohne Argument ist interaktiv und nicht für Remote-CLI geeignet.
Kurzfassung
ÖSTERREICHWEIT #austria Scope: at
LOKAL WIEN #vienna Scope: at-w
TEST / BOT AUS WIEN #test / #bot Scope: at-ost
Und für die Repeater-Konfiguration:
region put europe region put at europe region put at-ost at region put at-w at-ost region region save
Wenn region danach:
europe F
at F
at-ost F
at-w F
zeigt, ist alles bereits für Flooding freigegeben.
Zusätzliche Flood-Freigaben sind dann nicht notwendig.
So bleibt die Konfiguration einfacher, verständlicher und näher am tatsächlichen Verhalten der MeshCore-CLI.